Noch kein Konto? Jetzt registrieren
Ersatzplatte mit 75 mm Abdruckhöhe für vorhandene Holzstempel – groß genug für ein Logo in erkennbarer Größe. Damit die Gravur sauber gerät, sind Vektordaten oder hoch aufgelöste Pixeldateien nötig. Geliefert wird die gelaserte Gummiplatte allein, im Maß Ihres Trägers.
Auf 75 mm Abdruckhöhe darf ein Logo endlich Größe zeigen – und genau dort werden Mängel in den Daten sichtbar. Was auf dem Bildschirm noch passabel aussieht, zerfällt auf dem gelaserten Gummi in ausgefranste Kanten. Deshalb lohnt ein prüfender Blick auf die Vorlage, bevor Sie bestellen.
Vektordaten sind die sichere Grundlage
EPS, PDF oder SVG lassen sich auf jedes Maß bringen, ohne dass Kanten leiden. Wandeln Sie Schriften vorher in Pfade um, damit keine Ersatzschrift eingesetzt wird. Entfernen Sie Verläufe und Transparenzen – das Gummi kennt nur graviert oder stehen gelassen.
Wenn nur eine Pixeldatei vorliegt
Dann sollte sie in der späteren Abdruckgröße mindestens 600 dpi haben, besser 1200 dpi bei feinen Schriftzügen. Eine aus dem Internet gespeicherte Bilddatei mit 72 dpi reicht nicht; sie lässt sich auch nicht durch Hochrechnen retten.
Linien, Stege und kleinste Elemente
Halten Sie mindestens einen halben Millimeter Strichstärke ein, auch bei Binnenformen und Zwischenräumen. Enger stehende Elemente laufen im Abdruck zusammen und wirken wie ein geschlossener Fleck.
Format nicht dem Logo anpassen
Die Plattengröße gibt der vorhandene Träger vor. Messen Sie die alte Platte am Gummi und geben Sie beide Werte an – das Logo wird in dieses Maß eingepasst, nicht umgekehrt.
Der Bildschirm zeigt weiche Kanten und Graustufen, das Gummi kann beides nicht. Alles wird zu einer harten Schwarzweiß-Trennung. Feine Verläufe, dünne Linien und Schatten verschwinden dabei oder laufen zu einer Fläche zusammen.
Planen Sie deshalb bewusst eine vereinfachte Variante Ihres Zeichens für den Stempeleinsatz ein.
Eine Nachzeichnung ist grundsätzlich möglich und wird meist als eigene Leistung berechnet. Ergebnis und Aufwand hängen von der Vorlage ab. Liegt irgendwo im Unternehmen noch eine Vektordatei aus dem ursprünglichen Entwurf, sparen Sie sich diesen Schritt.
Fragen Sie auch bei Ihrer Agentur oder Druckerei nach – dort liegen die Originaldaten oft noch vor.
Etwa einen halben Millimeter in der endgültigen Abdruckgröße, sowohl für Linien als auch für die Zwischenräume. Darunter wird das Ergebnis unzuverlässig: Stege brechen, Freiräume setzen sich mit Farbe zu.
Prüfen Sie die Werte in der tatsächlichen Größe, nicht in einer vergrößerten Bildschirmansicht.